Anfang Juli 2018 entwickelte sich der erste Kategorie 5-Taifun der Saison im Westpazifik.
"Maria" erreichte einen minimalen Kerndruck von 915 hPa mit maximalen Mittelwinden von 260 km/h (1-min-Mittel)
und traf auf die dichtbesiedelte ostchinesische Küste (6,6 Mio. betroffene Personen), 480 km südlich von Shanghai (Quelle: news.com.au).
Entwicklung
Aus einer mehrere Tage lang nordwestwärts ziehenden tropischen Störung formierte sich am 3. Juli ein tropisches Tiefdruckgebiet.
Dieses wurde am 5. Juli zu einem Taifun heraufgestuft und schon am nächsten Tag um 00:00 UTC erreichte "Maria" den ersten Entwicklungshöhepunkt -
eine der rapidesten Verstärkungen überhaupt.
Nach einer kurzfristigen Abschwächung durch einen sogenannten "Eyewall Replacement Cycle" wurde ein zweites Maximum am 8. Juli erreicht.
Am 10. Juli lag Taiwan im Einflussbereich von "Maria", einen Tag später erfolgte der Landgang in der chinesischen Provinz Fujian mit Mittelwinden
von 155 km/h (10-min-Mittel).
Umgestürzte Bäume, hoher Wellengang und Überflutungen durch Starkregen richteten verbreitete Schäden an der Küste und an der Infrastruktur an.
Örtlich kam es zu Erdrutschen.
Auch in Taiwan wurden 200 Flüge gestrichen und die Regenmengen erreichten 400 mm in zwei Tagen (Quelle: express.co.uk).
Satellitenbilder | Quelle: Dundee |
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09.07.2018, 06 UTC |
09.07.2018, 12 UTC |
09.07.2018, 18 UTC |
10.07.2018, 00 UTC |
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10.07.2018, 06 UTC |
10.07.2018, 12 UTC |
10.07.2018, 18 UTC |
11.07.2018, 00 UTC |
Text: FB 16. Juli 2018
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