Glatteisregen, 03.-05.01.2016, Deutschland; Wettergefahren - Frühwarnung
Wettergefahren-Frühwarnung - Übersicht

Donnerstag, 07. Januar 2016, 13:50 MEZ





Satellitenbild, 07.01., 12 UTC
Quelle: EUMETSAT
6h-Niederschlag bis 07.01., 18 UTC
Quelle: Wettergefahren-Frühwarnung
Bodendruckanalyse, 07.01., 00 UTC
Quelle: FU Berlin / DWD
2m-Tmin bis 07.01., 00 UTC
Quelle: Wetterzentrale

Glatteisregen, Schneeglätte / Glätte - Warnung
Deutschland

Ausgegeben am: Donnerstag, 07.01.2016, 13:50 MEZ

Gefahr von gefrierendem Regen (Glatteisregen) in Teilen Deutschlands (Niedersachsen, Elbe, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen) - 03.01.-07.01.2015

Der riesige atlantische Tiefdruckkomplex "Britta" setzt sich bis morgen früh nach mehreren Anläufen mit milderer Luft nun auch im Nordosten Deutschlands durch. Das Teiltief "Britta II" wird morgen Mittag mit seinem Zentrum über Dänemark erwartet, seine Warmfront bereits über Polen.
Ein ausgedehntes Niederschlagsgebiet hat bereits den Westen und Südwesten des Landes mit Regen - in den höheren Lagen auch mit Schnee - erfasst; er verlagert sich weiter Richtung Nordosten, trocken bleibt es bis Mitternacht nur noch in Vorpommern.
Während ein Teil des Niederschlags im Norden und Osten Deutschlands zunächst noch als Schnee fällt, geht der Schnee von Westen zunehmend in Regen über. Im Übergangsbereich kann der Regen auf noch gefrorenen Böden gefrieren und für gefährliches Glatteis sorgen. Die Gefahr von Glatteis besteht in der Nacht und bis morgen früh insbesondere etwa entlang der Elbe bis nach Sachsen und ins südliche Brandenburg. Weiter im Osten muss angesichts von Neuschneemengne bis 10 cm noch mit Schneeglätte gerechnet werden.


Mittwoch, 06. Januar 2016, 11:30 MEZ





Satellitenbild, 06.01., 09 UTC
Quelle: EUMETSAT
Warnkarte Glatteis für 07.01.
Quelle: Wettergefahren-Frühwarnung
Bodendruckanalyse, 06.01., 00 UTC
Quelle: FU Berlin / DWD
2m-Tmax bis 06.01., 18 UTC
Quelle: Wetterzentrale

Glatteisregen, Schneeglätte / Glätte - Warnung
Deutschland

Ausgegeben am: Mittwoch, 06.01.2016, 11:30 MEZ

Gefahr von gefrierendem Regen (Glatteisregen) in Teilen Deutschlands (Niedersachsen, Wesergebiet, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen, Bayern) - 03.01.-07.01.2015

Die beiden Hauptprotagonisten beim Wetter über Europa sind nach vor das riesige osteuropäische Hochdruckgebiet mit dem Ableger "Alf" über Skandinavien und das Tiefdruckgebiet "Helmut" bei den Britischen Inseln. Das Satellitenbild zeigt Richtung Ostsee nur wenige Wolken, dort gelangt die trockenkalte kontinentale Luft nach Nordostdeutschland - Trollenhagen in Mecklenburg-Vorpommern meldet aktuell (11 MEZ) eine Lufttempeatur von -11°C. Nach Südwesten hin schließt sich kompakte Bewölkung an, aus der noch hin und wieder Regen fällt, der im Übergangsbereich zur Kaltluft weiterhin für gefährliches Glatteies sorgen kann. Währenddessen formiert sich über dem zentralen Mittelmeerraum das Tiefdruckgebiet "Anneliese", das morgen bereits über dem Schwarzen Meer liegt. Es sorgt dann im östlichen Mittelmeerrum (Bulgarien, Türkei, Griechenland, Ukraine) für turbulentes Wetter.
Morgen macht sich ein Tiefausläufer mit etwas mehr Schwung auf den Weg nach Mitteleuropa; ihm gelingt es schließlich, am Freitag die Frostluft auch aus dem Osten Deutschlands abzudrängen.

Heute muss insbesondere im Nordwesten Deutschlands (Emsland, Münsterland, östliches Nordrhein-Westfalen bis nach Nordhessen mit teilweise gefrierendem Regen und Glatteis gerechnet werden.
Ab morgen Nachmittag und in der Nacht zum Freitag gelangt mit einem Tiefausläufer mildere Luft nordostwärts. Die Niederschläge fallen im Norden und Osten Deutschlands nur noch anfangs als Schnee. Der Schnee geht bis Freitag morgen rasch in Regen über, dabei kann es zwischen Elbe und Oder vorübergehend zu Glatteisbildung kommen.


Dienstag, 05. Januar 2016, 11:15 MEZ





Satellitenbild, 05.01., 09 UTC
Quelle: EUMETSAT
Warnkarte Glatteis für 05.01.
Quelle: Wettergefahren-Frühwarnung
Bodendruckanalyse, 05.01., 00 UTC
Quelle: FU Berlin / DWD
850hPa-Pot.Ä.-temp., 05.01., 12 UTC
Quelle: Wetterzentrale

Glatteisregen, Schneeglätte / Glätte - Warnung
Deutschland

Ausgegeben am: Dienstag, 05.01.2016, 11:15 MEZ

Gefahr von gefrierendem Regen (Glatteisregen) in Teilen Deutschlands (Niedersachsen, Wesergebiet, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen, Bayern) - 03.01.-06.01.2015

Schon seit geraumer Zeit herrschen innerhalb Deutschlands extreme Temperaturunterschiede um 20K. Aktuell (09 UTC) meldet beispielsweise Feldberg in Mecklenburg-Vorpommern -11°C, während es zur gleichen Zeit an Nieder- und Oberrhein +7°C sind.
Die Ursache liegt zum einen im hohen Luftdruck weit im Osten Europas und zum anderen im Tiefdruckgebiet "Helmut" mit Zentrum über den Britischen Inseln. Nur langsam greift die mildere und feuchte Luft aus Südwesten nordostwärts Platz; auch morgen hält sich noch die bodennahe kontinentale Kaltluft im Norden und Nordosten Deutschlands, erst zum Freitag hin ist es voraussichtlich mit dem Dauerfrost auch im Nordosten Deutschlands vorbei. Die Vordergrenze der warmen Luft verläuft derzeit etwa vom Emsland bis nach Thüringen und Westsachsen. Auch in Teilen Ostbayerns hält sich noch Kaltluft.
Niederschläge fallen vor (nordöstlich) der Luftmassengrenze als Schnee, im Übergangsbereich teilweise als Regen, der in der bodennahen Frostluft bzw beim Auftreffen auf Oberflächen als unterkühlter Regen für gefährliches Glatteis (Eisregen) sorgen kann.
Mit Glätte durch Glatteis muss heute und in der kommenden Nacht weiterhin in einem Gebiet vom Ijsselmeer über das Emsland etwa bis zur Weser gerechnet werden. Auch in Teilen Thüringens und in Westsachsen sowei vereinzelt im Osten Bayerns kann sich Glatteis bilden.


Montag, 04. Januar 2016, 12:30 MEZ





Satellitenbild, 04.01., 09 UTC
Quelle: EUMETSAT
Tmax bis 04.01., 18UTC
Quelle: Wetterzentrale
Bodendruckanalyse, 04.01., 00 UTC
Quelle: FU Berlin / DWD
3h-NDS bis 04.01., 18 UTC
Quelle: Wetterzentrale

Glatteisregen, Schneeglätte / Glätte - Warnung
Deutschland

Ausgegeben am: Montag, 04.01.2016, 12:30 MEZ

Gefahr von gefrierendem Regen (Glatteisregen) in Teilen Deutschlands (Niedersachsen, Wesergebiet, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen) - 03.01.-06.01.2015

Noch immer herrschen über Deutschland enorme Temperaturunterschiede mit Dauerfrost um -8°C in Vorpommern und Nord-Brandenburg und Höchstwerten um +8°C vom Nieder- bis zum Oberrhein. Am Rande des nordosteuropäischen Hochdruckgebietes "Christine" strömt weiterhin kontinentale Kaltluft nach Westen bzw. Nordwesten und gelangt auch in den Norden und Osten Deutschlands. Deutlich mildere und feuchte Luft hingegen lagert bereits über der Südwesthälfte Deutschlands. Die bodennahe Kaltluft erweist sich zunächst noch als Bollwerk und wird erst im Laufe der zweiten Wochenhälfte auch in Mecklenburg-Vorpommern weitgehend ausgeräumt.
Mehrere Tiefausläufer, die von Westen gegen die Kaltluft anlaufen, sind mit Niederschlagsgebieten verbunden. Dabei fällt Richtung Elbe und nordöstlich davon Schnee, nach Südwesten hin in tieferen und mittleren Lagen durchweg Regen. Während in einem breiten Streifen von der Deutschen Bucht bis nach Nordbayern einige Zentimeter Neuschnee zu erwarten sind, muss in einem schmalen Streifen im Übergangsbereich zur milderen Luft mit gefrierendem Regen und Glatteis gerechnet werden. Dieses Gebiet mit gebietsweise gefährlicher Glätte und Eisregen verläuft in etwa vom Emsland entlang der Weser bis in den Norden von Thüringen und nach Sachsen. Dort kann auch morgen noch zweitweise gefrierender Regen niedergehen.


Sonntag, 03. Januar 2016, 23:00 MEZ





Satellitenbild, 03.01., 21 UTC
Quelle: sat24.com
Warnkarte Glatteis, 04.01.
Quelle: Wettergefahren-Frühwarnung
Bodendruckprognose, 04.01., 12 UTC
Quelle: FU Berlin / DWD
3h-NDS bis 04.01., 09 UTC
Quelle: Wetterzentrale

Glatteisregen, Schneeglätte / Glätte - Warnung
Deutschland

Ausgegeben am: Sonntag, 03.01.2016, 23:00 MEZ

Gefahr von gefrierendem Regen (Glatteisregen) in Teilen Deutschlands (Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Sachsen) - 03.01.-06.01.2015

Mit dem Jahreswechsel hat sich zumindest im Norden und Osten Deutschlands kontinentale Kaltluft mit Dauerfrost durchgesetzt. Aktuell strömt bodennah kalte Luft an der Südwestflanke des Hochdruckgebietes "Christine" mit Zentrum über der Ostsee in den Nordosten Deutschlands. Nach Südwesten hin dominiert mit dem Tiefdruckgebiet "Gerd" deutlich mildere und feuchte Luft. Heute Nacht und morgen arbeitet sich erneut ein Tiefausläufer (des Tiefs "Helmut"), das morgen Mittag mit seinem Zentrum bei den Britischen Inseln liegt, gegen die kontinentale Kaltluft vor. Erst in der zweiten Wochenhälfte gelingt es voraussichtlich der milden Luft, sich auch im Nordosten des Landes durchzusetzen und die Kaltluft auszuräumen. In den kommenden Tagen liegt daher eine Luftmassengrenze diagonal über Deutschland, die sich nur langsam nordostwärts bewegt.
Bereits morgen früh muss vom Emsland über Nordhessen bis nach Bayern mit etwas Schneefall gerechnet werden; im Tagesverlauf und bis morgen Nacht geht der Schneefall bis knapp südwestlich der Elbe in Regen über und in einem Streifen vom Emsland über die Mitte Brandenburgs bis nach Dresden kann der Regen gefrieren und auf Straßen und Wegen für gefährliches Glatteis sorgen. Daran ändert sich auch am Dienstag zunächst nur wenig: Glatteisgefahr zwischen Emden und Dresden. Weiter im Nordosten bleibt es zunächst bei Dauerfrost und Schneefall.


eingerichtet am: 3. Januar 2016, 23:00 MEZ
BM