Tropischer Wirbelsturm, 18.-22.10.2016, Tropischer Wirbelsturm 30W "Nock-Ten" - Philippinen; Wettergefahren - Frühwarnung
Wettergefahren-Frühwarnung - Übersicht

Sonntag, 25. Oktober 2016, 10:00 MEZ





Zugbahn von "Nock-Ten"
Quelle: Joint Typhoon Warning Center
Satellitenbild, 25.12., 00:00 UTC
Quelle: Joint Typhoon Warning Center
Radarbild, 25.12., 08:10 UTC
Quelle: PAGASA
24h-Niederschlag bis 26.12., 00 UTC
Quelle: eTRaP

Tropischer Wirbelsturm (Super-Taifun) 30W "Nock-Ten" (philippinisch: "Nina") - Warnung
China

Ausgegeben am: Spnntag, 25.12.2016, 10:00 MESZ

Gefahr von Schäden durch Sturm, Sturmflut, Wellenschlag sowie Starkregen mit Überschwemmungen und Erdrutschen auf den Philippinen (Bicol Region und Southern Quezon)
24. - 26.12.2016


Der Super-Taifun 30 W "Nock-Ten" hat sich seit gestern langsam in westliche Richtung weiterbewegt und wird innerhalb der nächsten Stunden mit seinem Zentrum auf Land übertreten: Das erste Mal am 25.12.2016 zwischen 09 und 11 Uhr auf Catanduanes, und wenig später zwischen 13 und 15 Uhr in Eastern Camarines Sur oder Eastern Albay. Die Interaktion mit den gebirgigen philippinischen Inseln führt zu einer Abschwächung des Taifuns, gleichzeitig wird eine Zunahme der Verlagerungsgeschwindigkeit auf knapp über 20 km/h erwartet. Aktuell (00 UTC) betragen die mittleren Windgeschwindigkeiten 135 kt (250 km/h) und in Böen 165 kt (306 km/h). Die äußeren Reggenbänder haben Northern Samar und den größten Teil der Region Bicol bereits erreicht.

Der Taifun der zweithöchsten Wirbelsturmkategorie 4 stellt ein erhebliches Gefahrenpotential dar, besonders betroffen werden voraussichtlich die Region Bicol sowie Southern Quezon und Northern Samar sein. Sturm und enorme Regenfälle, die mehr als 500 mm erreichen können, sorgen für Schäden im Küstenbereich und im Landesinneren in einem breiten Korridor entlang der Zugbahn des Taifuns.

  • Überflutungen durch Sturmflut im Küstenbereich
  • Beschädigungen an Küstenbefestigungen und Infrastruktur in Küstennähe durch Wellenschlag
  • Erhebliche Sturmschäden an Gebäude und Infrastruktureinrichtungen insbesondere in Küstennähe und in der Nähe des Wirbelzentrums
  • Schäden durch großflächige Überschwemmungen
  • Schäden durch Sturm und Überschwemmungen in der Landwirtschaft
  • Gefahr von Erdrutschen
Mit großen Regenmengen und Sturmschäden muss morgen auch in der Metropolregion Manila gerechnet werden.


Samstag, 24. Oktober 2016, 12:00 MEZ





Zugbahn von "Nock-Ten"
Quelle: Joint Typhoon Warning Center
Satellitenbild, 24.12., 06:00 UTC
Quelle: digital-typhoon.org
Radarbild, 24.12., 10:10 UTC
Quelle: PAGASA
24h-Niederschlag bis 27.12., 00 UTC
Quelle: Wettergefahren-Frühwarnung

Tropischer Wirbelsturm (Super-Taifun) 30W "Nock-Ten" (philippinisch: "Nina") - Warnung
China

Ausgegeben am: Samstag, 24.12.2016, 12:00 MEZ

Gefahr von Schäden durch Sturm, Sturmflut, Wellenschlag sowie Starkregen mit Überschwemmungen und Erdrutschen auf den Philippinen (Bicol Region und Southern Quezon)
24. - 26.12.2016


Für ein Weihnachtsgeschenk der unerwünschten Art sorgt in einigen Regionen der Philippinen der Super Taifun 30 W "Nock-Ten". Heute morgen (06 UTC) befand sich das Zentrum des Wirbelsturms noch knapp 500 Kilometer östlich von Legazpi City. Die mittleren Windgeschwindigkeiten betrugen 130 km/h (241 km/h), in Böen sind es 160 kt (296 km/h).
"Nock-Ten" bewegt sich mit zunächst gleichbleibender Intensität und etwa 15 km/h in fast genau westliche Richtung. Der Taifun wird im Laufe des 25. mit seinem Zentrum voraussichtlich in der Bicol Region auf Land treffen, am 26. in geringer Entfernung Manila passieren und anschließend in die Weiten des Südchinesischen Meeres entschwinden.

Mit den ersten Vorboten des nahenden Wirbelsturms muss bereits heute Abend gerechnet werden, wenn hohe Dünung und starke Brandung sich an den Ostküsten der Bicol Region und Northern Samars bemerkbar machen. Ungleich größeres Gefahrenpotential besteht mit Eintreffen des Taifuns. Der Wirbelsturms lädt enorme Regenmengen ab, die insbesondere in gebirgigem Gelände Erdrutsche und größere Überschwemmungen auslösen können. Zudem muss entlang der Küsten mit Sturmschäden an Gebäuden, der Infrastruktur und in der Landwirtschaft gerechnet werden. Die größten Schäden sind in den Provinzen Catanduanes, Albay, Camarines Sur und Camarines Norte zu erwarten.


eingerichtet am: 24. Dezember 2016, 12:00 MEZ
BM